Practical Visionary | Freelance Consultant for Digital Marketing Communications | CoFounder @ Buzzrank | living in Hamburg, Germany.
A grim scenario more and more marketers have to face these days: There was this one thing, everyone at the strategy meeting agreed should not be mentioned in outside communication, because the customers are not supposed to know about it. Then suddenly people start talking about it, a negative comment shows up on the Facebook page, a potential shitstorm seems to loom on the horizon.
Tom Fishburn's great new cartoon depicts what happens next...
"RIP Steve Jobs. You touched an ugly world of technology and made it beautiful. You changed the world. Things won't be the same without you."
Gestern haben wir bei BuzzRank ein kleines Nebenprojekt gestartet: den BuzzRank Curator.
Der Curator soll helfen interessante & spannende Inhalte im Social Web - z.B. Artikel, Blogpostings, Fotos oder Videos - zu entdecken.
Dazu haben wir ein Panel mit etwa 700 Mitgliedern zusammengestellt, aus deren Tweets die Links extrahiert und für jede verlinkte Webseite der aktuelle BuzzRank ermittelt wird. So entsteht ein Fluss von aktuell im Social Web viel diskutierten Themen & Inhalten. Je wichtiger eine Meldung zum jeweiligen Zeitpunkt (je höher also der BuzzRank ist), desto weiter oben erscheint sie. Im Zeitverlauf nimmt der BuzzRank wieder ab, die Nachricht wandert nach unten und neue News erscheinen.
Insgesamt ist der BuzzRank Curator noch in einer sehr frühen Testphase. Deshalb experimentieren wir z.B. mit Größe und Zusammensetzung des Panels noch sehr rum. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt auf der Basis der Erfahrungen aus rund einem Jahr Betrieb von BuzzRank, da wir darüber recht gut sehen können, wer welche Themen treibt. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt schon auf Medien, Design, Trends, Startups und Social. Aber unser Ziel ist es immer wieder Raum für Überraschungen und den Blick über den Tellerrand zu bieten. Schliesslich wollen wir ja gerade auch für uns selbst darüber spannende neue Inhalte entdecken. Wer genau in dem Curator Panel ist, machen wir zur Zeit nicht öffentlich, weil an der Zusammensetzung ja noch gearbeitet wird. Aber man kann unter jedem Beitrag sehen, wer von den aktuellen Panel-Teilnehmern über ein bestimmtes Thema geschrieben hat. Wenn wir aus der Testphase raus sind, werden wir vermutlich die Liste der Teilnehmer offenlegen.
Neben dem Panel ist die zweite Variable des Curators der Algorithmus zur Ermittlung des BuzzRank. Auch dieser ist aktuell noch in einer sehr frühen Testphase und berücksichtigt erst eine überschaubare Menge an Quellen und Faktoren. Mit dem BuzzRank Curator wollen wir ihn kontinuierlich weiterentwickeln und justieren. Ziel ist es, eine sinnvolle Messgröße für die Relevanz von Inhalten im Social Web zu erhalten, die wir dann unseren Kunden in den Monitoring & Reporting Produkten von Buzzrank zur Verfügung stellen können.
Here is a short, but great interview with John Perry Barlow (@jpbarlow) at the recent eG8 Forum in Paris. He talks about a civilized Internet, content warlords and the need for new business models.
My favorite point: When Sarkozy talks about civilizing the Internet, John feels like the native Americans might have felt, when the first Europeans came to North America and declared to civilize them...
Nun ist raus, das iPad 2! Und Apple hat bei der Vorstellung gleich mal klar gestellt in was für einer Ära wir jetzt leben: der Post-PC-Arä. Windows, Office und der ganze andere unhandliche Computer-Krams können bald dahin gehen, wo Disketten und CD-ROMs schon lange sind. Die Zukunft gehört kleinen schicken iPods & iPads. Für diese schöne neue Zeit hat Apple auch gleich noch etwas anderes erfunden: Apps, formerly known as Software! Inzwischen gibt es hunderttausende dieser sehr kleinen, meistens auf eine sehr spezifische Aufgabe spezialisierten Mini-Programme. Ein absoluter Boom: allein in Apples App Store wurden sie inzwischen über 10.000.000.000 mal heruntergeladen.
Doch es gibt nicht wenige, die glauben, dass es mit diesem Boom bald vorbei sein dürfte. Warum? Weil browserbasierte Programme – also kleine Applikationen, die in Firefox, Chrome oder Safari laufen – sie ersetzen sollen. Denn anders als „echte“ Apps müssen sie nicht erst an eine zentrale App Store Zensurbehörde zur Freigabe geschickt werden, sondern können einfach so im Netz angeboten und aufgerufen werden. Das einzige was man dafür braucht, ist ein freies Internet!
Aber genau hier könnte es ein Problem geben: was, wenn das Internet von morgen nicht mehr so frei ist, wie das von heute? Kann nicht sein? Vielleicht doch! Denn zur Zeit wird das freie Internet gleich von drei Seiten mächtig in die Ecke gedrängt:
Alle drei könnten sich vermutlich recht schnell mit dem Gedanken anfreunden das iTunes / App-Store Modell als Blaupause für ein “neues Internet” zu nehmen, welches nach und nach das alte ablöst: ein Internet in dem man jederzeit für alles kassieren kann (gern auch mal doppelt), in dem unliebsame neue Wettbewerber plötzlich Hürden vorfinden, die ihnen den Spass an neuen Ideen schnell verleiden und in dem man den Konsumenten (a.k.a. der Bürger) allumfassend im Blick behält, weil er überall & ständig gezwungen ist seinen „ePerso“ vorzuzeigen. Für so ein Internet sind Apps perfekt und Browser nur noch Ballast! Freie Webseiten würde es in diesem Internet kaum noch geben.
Immer noch totaler Unsinn? Vollkommen unrealistisch? Nicht, wenn folgendes Szenario Realität wird: Nehmen wir an in ein paar Jahren wird es wirklich ernst mit der Post-PC-Ära und die Masse der Mainstream-Nutzer ist nicht mehr mit dem Heim-PC zu Hause online, sondern mit Tablets a la iPad. Warum sollte es dann nicht neue, passende Internet-Tarife dazu geben? Tarife bei denen man deutlich weniger zahlt, wenn man nur noch über Apps das Internet nutzt und zusätzlich spart, wenn die Apps nur vom eigenen Netzbetreiber kommen. Viele werden feststellen, dass Ihnen so ein App-Netz vollkommen reicht. Warum mehr für diese komischen Browser-Seiten zahlen, wenn man über die Apps viel billiger an BILD, Bunte & DSDS kommt…!?
Ist das erstmal gelernt, werden die großen Medienkonzerne nach und nach die Inhalte auf freien Webseiten zurückschrauben. Schnelle, kleine Startups könnten theoretisch die so entstehenden Lücken schliessen – wenn da nicht die Netzzugangsgebühren wären, die Inhalteanbieter an die Betreiber des neuen Internets zu zahlen haben, sowie die Kosten für die Telemedien-Lizenz, mit der der Staat sicherstellt, dass seine Bürger sicher vor bedenklichen Inhalten sind. Für etablierte Unternehmen alles kein Problem, aber für den eben gegründeten neuen Youtube-Konkurrenten tödlich. Der könnte seine Dienste zwar weiter über freie Webseiten anbieten. Aber wer nutzt die noch? Wer ist noch bereit so ein Startup zu finanzieren? Und irgendwann ist der Browser dann reif fürs Museum – ein Relikt aus der Zeit, als das Internet noch total kompliziert und unsicher war.
Zugegeben, im Moment scheint das alles nicht mehr als ein böser Alptraum zu sein. Aber wer glaubt, dass die Entwicklung zwangsläufig darauf hinausläuft, dass das Internet so frei und offen bleibt, wie wir es bisher kennen, der sollte vielleicht beim nächsten App-Download mal darüber nachdenken, ob die Post-PC-Ära nicht doch sehr schnell auch zu einer Post-free-Internet-Ära werden kann…
(erschienen als Gastbeitrag im Webciety Weblog)
Get Satisfaction has published a very nice infographic which explains the meaning of social media for customer relationship management (CRM) systems. Some interesting stats from it:
Scott Adams is so right...
(via Kris Hoet)
Btw, do you know Seth Godin's classic "Really Bad Powerpoint" ? Nearly 10 years old, but still valid!
If you want to create a viral campaign, you first of all have to come up with something that is highly relevant to your target group. And if you want to have a really good campaign that something has to be able to function as a starting point for conversations around it. Here is a great case from Heineken for how to do this right:
Brilliant underlying idea and surely something any football fan AND their girlfriends are talking about with each other and their respective peers. Only caveat: let's hope they don't forget which brand was behind the whole thing. If you can ensure that you have a great viral campaign...
Btw, I haven't found a lot about this stunt online except this video and many blog posts about it. But nothing about the actual event or mentions in traditional media. So maybe the campaign is just the video above? Just a thought! ;-)
Do you know a group called .wav - We are Visual? They seem to have a great sense of humor...
via vimeo.com
But who are they exactly?
Poliakov's Pyramid Of Engagement. A simple, yet convincing-looking chart to prove what our common-sense tells us. That people are more likely to spend time engaging with something that they're very interested in. Ergo, if you are marketing a product that isn't in the top interest zone, you better have a rip-snorting, son-of-a-bitch of an idea (or a big prize) if you want anyone to interact any further than a cursory glance.
More on the subject: Clay Shirky - Gin, Television, and Social Surplus
Camera+ first month daily salesThe total number sold for the first month was over 217k. Our total revenue after Apple’s cut was just over $253k. Our strongest revenue day occurred about a week after launch with us taking in $15,488 that day and we averaged around $8,440 daily for the first 30 days.